Bildbearbeitung im RAW

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Wer digital fotografiert, kommt nicht um eine gut organisierte Speicherung der Bilder herum, das ist ein Punkt, zumal ja ja doch deutlich mehr Fotos gemacht werden als noch zu analogen Zeiten. Dann geht es weiter mit der Bearbeitung der Bilder. Es werden diverse Softwareprogramme angeboten, die eine Bearbeitung erleichtern sollen. Marktführer ist hier Adobe, das mit den Tools Photoshop, Photoshop Elements und Lightroom gleich drei Könner in dieser Kategorie anbietet.

Das Geld kann sinnvoller investiert werden, Objektive…

Die Bilder von Anfang an mit entsprechenden Schlagworten versehen, das erleichtert das Auffinden nach längerer Zeit

Einsteiger benutzen oft das Elements, wogegen auch nichts einzuwenden ist. Allerdings sollte jeder sich darüber im klaren sein, das RAW Formate sich bei den Herstellern der Kameras auch immer wieder etwas ändern. Kaufe ich einen neuen Body, dann ist in der Regel auch eine neue Version des Bildbearbeitungsprogramms notwendig. Die Performance von Photoshop Elements ist schon für sich mächtig. Die geschossenen Bilder können gut organisiert werden und sollten von Anfang an mit entsprechenden Hashtags versehen werden, damit sie auch nach Jahren gut wiedergefunden werden können. Wer das schleifen lässt, steht irgendwann vor einer riesen Menge Bilder und überlegt, wann er denn nun am Ort X im Frühjahr 2016 gewesen ist, um ein bestimmtes Bild zu finden. Bei einer Ansammlung von einigen 10.000 Fotos, vergeht dann viel Zeit beim suchen, die man doch lieber hinter der Kamera verbracht hätte.

Die Profis arbeiten mit Lightroom und dem „großen Fotoshop“, eine Investition, die gerne mal ein paar Hundert Euro kostet. Das Geld kann sinnvoller investiert werden, Objektive oder Zubehör kann jeder immer gebrauchen.

Dann gibt es auf der anderen Seite noch die Open Source Lösungen, diese werden von mir benutzt. Angefangen hatte ich damit schon unter Windows. Gekommen bin ich darauf, das ich mir mal wieder einen neuen Kamerabody kaufte und mein, zugegeben etwas veraltetes Elements die RAW Dateien nicht mehr richtig entwickeln wollte. Also suchte ich im Internet nach einer Alternative und fand RawTherapee. Das ist jetzt fast drei Jahre her und ich habe bis heute die Umstellung nicht bereut. Die Organisation der Fotos klappt hervorragend, ähnlich dem Lightroom oder dem Elements von der Kanadischen Softwareschmiede. Sollte eine neue Version nötig sein, so ist diese per Download im Internet zu finden. Mittlerweile verwalte ich gute 60.000 Fotos mit der Software und das ohne Probleme. Zugegeben, das Adobe die etwas professionelleren Anwendung macht, aber der Unterschied ist in meinen Augen eher marginal und rechtfertigt den Preis nicht. Profis sehen das natürlich etwas anders, was ich ihnen auch zugestehe.

Dann gibt es noch die mitgelieferte Software, bei Panasonic Lumix ist des Silkypix, die ich einmal zu Windowszeiten installiert hate, aber nur mittelmäßig begeistert davon war. Da ich mittlerweile meine Computer alle auf Linux umgestellt habe, bleibt meistens nur noch freie Software, aber in diesem Fall ist der Unterschied für mich nicht mehr merklich.

Downloads:
RAWtherapie
Gimp

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