Testgebiet

Um wirklich aussagekräftige Vergleiche zu den Fortschritten in der persönlichen Fotografie zu haben, ist es unerlässlich, sich viel mit seiner Kamera und dem dazugehörigen Equipment zu beschäftigen. Ein Apparat sollte „blind“ beherrscht werden, damit die nötigen Einstellungen (dabei gehe ich davon aus, das die Automatikprogramme nicht lange benutzt werden) möglichst schnell eingestellt werden können.

Das Studium der Bedienungsanleitung ist das Eine, die Umsetzung in der Praxis das Andere. Letztendlich gilt: Learning by doing, im richtigen Umgang mit seiner Kamera noch mehr. Gleiches gilt auch für die nachträgliche Bearbeitung der Bilder, egal ob es sich um JPG oder RAW-Formate handelt.

Aber zurück zu dem Testgebiet. Hier habe ich das Glück, unmittelbar am dem Weltkulturerbe Zollverein zu residieren, also nur ein paar Schritte zu laufen um ein unerschöpfliches Reservoir an Motiven zu haben, innen wie Außen, zu jeder Tageszeit oder im Dunkeln, unabhängig von den Jahreszeiten, Frühling, Sommer Herbst und Winter. Dazu kommt die permanente Weiterentwicklung des Areals,immer neue Gebäude werden aufwendig saniert, oder ganz neu gebaut. Aktuell freue ich mich auf die Fertigstellung der neuen RAG Hauptverwaltung mit dem begehbaren Dachgarten und der Tag der offenen Tür im Neubau der Folkwang Universität steht für 2017 auch noch aus. Es gibt also Motive in Hülle und Fülle. Bei regnerischem Wetter stehen mir noch zwei Museen zur Verfügung.

So ist es für mich ein Muss, eine neue Kamera, oder ein neues Objektiv ausgiebig auszuprobieren. Hin und wieder drehe ich dann auch ein Video, denn die Vielzahl der Veranstaltungen auf Zollverein bieten mir ein breites Spektrum, Neues auszuprobieren.